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Forderungsmanagement

 
Eine arbeitsintensive und oft die Beziehung zum Kunden belastende Aufgabe für Unternehmer ist das Forderungsmanagement.
Um diesen Unwägbarkeiten aus dem Wege zu gehen ist die Übertragung dieser Aufgaben an Fachleute empfehlenswert, damit eine schnelle und emotionsfreie Bearbeitung des Forderungseinzugs ermöglicht wird, was nicht selten die Zahlungsbereitschaft der Schuldner erhöht.
Zugleich befreien Sie sich von fachfremden Aufgaben und gewinnen weitere Kapazitäten für Ihr eigenes Kerngeschäft, während ich in meinem Kerngeschäft tätig werde. Durch die vielfachen rechtlichen Neuerungen, die aus Verbraucherschutzerwägungen häufig die Schuldnerpostion stärken - nicht zuletzt durch das 1999 von der letzten Bundesregierung eingeführte Verbraucherinsolvenzverfahren - machen es erforderlich stets auf dem aktuellen Stand der Rechtslage zu sein, um einen effizienten Forderungseinzug zu realisieren.

Ich biete Ihnen in meinem Bereich Forderungsmanagement die komplette Übernahme des Debitorenmanagements an.
Sofern Sie mich gleichzeitig mit der steuerlichen Beratung beauftragen können die erforderlichen Daten unmittelbar aus Ihrer Buchführung für die Zwecke des Forderungsmanagements übernommen werden.
Mein bundesweites Forderungsmanagement umfasst zunächst die Durchführung des außergerichtlichen Mahnverfahrens, sowie nötigenfalls die gerichtliche Durchsetzung Ihrer Ansprüche inklusive der evtl. nötigen Realisierung im Wege der Zwangsvollstreckung.
All diese Leistungen kann ich Ihnen - im Gegensatz zu den Inkassobüros - als Rechtsanwalt aus einer Hand anbieten, während die Inkassobüros im gerichtlichen Verfahren auf anwaltlichen Beistand angewiesen sind.
Durch die Leistung aus einer Hand wird zugleich sichergestellt, dass die entstehenden Kosten auf jeden Fall vom Schuldner getragen werden müssen, sofern er sich zu Beginn meiner Tätigkeit bereits in Verzug befand.
Das ist der Fall, wenn die Fälligkeit der Forderung kalendermäßig bestimmt war und der Termin bzw. nach Fälligkeit und Erhalt der Rechnung 30 Tage verstrichen sind. Ansonsten tritt Verzug erst durch die erste Mahnung ein.

Es wird inzwischen höchstrichterlich gebilligt, dass Sie gleichgelagerte Rechtsfälle an einen Anwalt Ihres Vertrauens geben ("Hausanwalt"), welcher bundesweit Ihre Interessen wahrnimmt. Sie müssen nicht etwa eigene Mitarbeiter einstellen, deren Gehalt dann nicht den einzelnen Fällen zugeordnet werden könnte.

Die eigenbetriebliche Organisation obliegt schließlich individuell dem Unternehmer, denn:

Im Rahmen der Kostenerstattung kommt es auf die tatsächliche Organisation des Unternehmens der Partei an und nicht darauf, welche Organisation als zweckmäßiger anzusehen sein könnte (st. Rspr. Senatsbeschlüsse vom 21. September 2005 IV ZB 11/04 VersR 2006, 136 unter 2 b aa; vom 21. Januar 2004 aaO unter 2 a mit zahlreichen w.N.). Der Prozessgegner hat es hinzunehmen, dass er die erforderlichen Kosten eines als Hauptbevollmächtigten eingeschalteten Rechtsanwalts regelmäßig zu tragen hat, während etwa die Kosten einer Rechtsabteilung bzw. besonders qualifizierter Fachabteilungen nicht auf ihn abgewälzt werden könnten (BGH, Beschlüsse vom 2. Dezember 2004 aaO unter II 3 b bb m.w.N.; vom 9. September 2004 aaO unter 3 a bb; vom 13. Mai 2004 aaO unter 2). Es besteht keine Obliegenheit oder gar Verpflichtung, durch eine unternehmerische Entscheidung, deren Kosten nicht absehbar sind, eine entsprechende interne Organisation vorzusehen bzw. vorzuhalten.

Die gewählte Organisationsform wird von Ihrem berechtigten Interesse getragen, sich durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens auch vor auswärtigen Gerichten vertreten zu lassen; ein solcher Bedarf ist ebenso gewichtig wie ein etwaiger Bedarf an persönlichem Kontakt zwischen Partei und Anwalt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 2. Dezember 2004 aaO unter II 3 a; vgl. auch Beschlüsse vom 14. September 2004 VI ZB 37/04 NJW-RR 2005, 707 unter II 2; vom 9. September 2004 aaO unter 3 a; vom 11. März 2004 VII ZB 27/03 NJW-RR 2004, 858 unter II 2 a).

Das Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandant dient der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege (BGH, Urteil vom 4. April 2005 AnwZ (B) 19/04 NJW 2005, 1711) und war ein entscheidender Grund für die Änderung des Lokalisationsprinzips und der Singularzulassung in der Rechtsanwaltschaft (vgl. BT-Drucks. 12/4993, S. 43 und 53; BVerfGE 103, 1, 16; BGH, Beschlüsse vom 11. März 2004 aaO; vom 16. Oktober 2002 VIII ZB 30/02 NJW 2003, 898 unter B II 2 b bb (1)). Dem muss auch im Rahmen der Kostenerstattung Rechnung getragen werden (BGH, Beschluss vom 11. März 2004 aaO).

So z.B. BGH, Beschluss vom 28.06.2006, Az. IV ZB 44/05.


 
     

 

   © RA Michael Hüttenberger •  web@ra-huettenberger.de