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Freiberufler hält Wertpapiere im Privatvermögen, oder ?
Urteil ausgewählt von Rechtsanwalt Michael Hüttenberger


 
Verpfändet ein Freiberufler sein Wertpapierdepot zur Absicherung betrieblicher Investitionen, so bleibt es dennoch Privatvermögen.

Durch die Verpfändung soll sich die bisherige Zuordnung der Wertpapiere zum Privatvermögen nicht ändern, weil eine Beleihung oder dingliche Belastung von Vermögensgegenständen für betriebliche Zwecke zwar einen rechtlichen, aber keinen wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem freiberuflichen Unternehmen begründen soll.

So hat es zumindest das Finanzgericht Köln im Fall eines Arztes entschieden (Urteil vom 25.09.2008 unter Aktenzeichen 15 K 1235/04).

Die Entscheidung erscheint mindestens nicht zweifelsfrei.
Gegen das Urteil ist dementsprechend die Revision beim Bundesfinanzhof unter Aktenzeichen VIII R 18/09 anhängig.

Der Bundesfinanzhof wird daher Gelegenheit haben, die durchaus als offen erscheinende Frage der Zuordnung des Wertpapierdepots zu klären und auf diese Weise für Rechts- und Planungssicherheit für Freiberufler zu sorgen.

Michael Hüttenberger
Rechtsanwalt


 
     

 

   © RA Michael Hüttenberger •  web@ra-huettenberger.de